In einer Welt, in der Leistung nicht mehr ausschließlich von KPIs, sondern von Menschen bestimmt wird, wird die Fähigkeit, effektiv zu coachen und zu mentorieren, zu einer unverzichtbaren Fähigkeit für moderne Manager. Jenseits von Autorität und Delegation liegt die tiefere Führungsverantwortung: die Entwicklung menschlichen Potenzials.
Dieses Coaching-Modul führt Manager in die transformative Kraft von Coaching und Mentoring als Führungspraktiken ein. Ausgehend sowohl von der kognitiv-behavioralen Psychologie als auch von der Erwachsenenbildungstheorie erkunden die Teilnehmer, wie Wachstum geschieht—nicht nur durch Anleitung, sondern durch sinnvolle Gespräche, reflektiertes Feedback und gegenseitiges Vertrauen.
Im Kern geht es beim Coaching darum, zu fragen, nicht zu sagen. Es befähigt Einzelpersonen, ihre eigenen Lösungen zu finden, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und sich sowohl ihrer Stärken als auch ihrer blinden Flecken bewusst zu werden. Die Teilnehmer lernen evidenzbasierte Coaching-Techniken wie aktives Zuhören, das GROW-Modell (Ziel, Realität, Optionen, Weiterer Weg) und lösungsorientiertes Fragen kennen, die es ihnen ermöglichen, Teammitglieder zu führen, ohne sie zu mikromanagen.
Mentoring hingegen konzentriert sich auf langfristige Entwicklungsbeziehungen. Es geht darum, Weisheit zu übertragen, Erfahrungen zu teilen und einen sicheren Raum zu schaffen, in dem Mentees ihre Karriereziele, Werte und Herausforderungen erkunden können. Wir erforschen den psychologischen Vertrag zwischen Mentor und Mentee und betonen emotionale Sicherheit, Vertrauen und die Bedeutung von Führungsrollen als Vorbilder.
Konstruktives Feedback—oft als Kritik missverstanden—wird hier als Werkzeug für Wachstum neu definiert. Die Teilnehmer lernen, wie man Feedback gibt, das nicht defensiv, zeitnah und wachstumsorientiert ist, und verwenden Techniken, die auf motivierender Gesprächsführung und gewaltfreier Kommunikation basieren. Das Ziel ist es nicht, zu korrigieren, sondern zu coachen—mit Empathie, Klarheit und einem unerschütterlichen Glauben an die Fähigkeit des Teams, sich zu entwickeln.
Während der Sitzung helfen Rollenspiele aus der realen Welt und psychologische Einsichten Managern, die Nuancen der empowernden Kommunikation zu verinnerlichen. Wichtig ist, dass wir häufige Hindernisse wie unbewusste Vorurteile, Angst vor Konfrontation und kulturelle Barrieren ansprechen, die oft effektives Coaching behindern.
Wenn Manager zu Coaches und Mentoren werden, fühlen sich Teams gesehen, gehört und unterstützt. Sie übernehmen Verantwortung für ihre Entwicklung, werden widerstandsfähiger und tragen sinnvoll bei—nicht nur zu Aufgaben, sondern zur Kultur. Dies ist nicht nur ein Kompetenzsatz; es ist eine Denkweise—vom Leistungsmanagement zur Unterstützung von Menschen.
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