Konflikte sind kein Zeichen von Dysfunktion – sie sind ein Zeichen von Vielfalt. Tatsächlich signalisiert das Fehlen von Konflikten in Teams oft Vermeidung, nicht Harmonie. Wenn sie konstruktiv gehandhabt werden, werden Konflikte zu einem Katalysator für Wachstum, Innovation und tieferes Vertrauen. Diese Sitzung stattet die Teilnehmer mit den psychologischen Fähigkeiten und Kommunikationsstrategien aus, die erforderlich sind, um Meinungsverschiedenheiten mit Klarheit, Empathie und Resilienz zu bewältigen.
Wir beginnen damit, Konflikte nicht als etwas zu betrachten, vor dem man Angst haben muss, sondern als etwas, das man geschickt navigieren kann. Die Teilnehmer werden dazu angeleitet, ihre eigenen Konfliktstile zu verstehen – ob sie dazu neigen, zu vermeiden, zu konkurrieren, nachzugeben, zu kompromittieren oder zusammenzuarbeiten – und wie diese Tendenzen die Dynamik im Team beeinflussen. Mit dem Thomas-Kilmann Conflict Mode Instrument (TKI) als Grundlage gewinnen die Einzelpersonen Einblick, wie sie ihren Stil je nach Situation und beteiligten Personen anpassen können.
Die Sitzung untersucht dann die Psychologie von Konflikten und betont die emotionalen Auslöser, kognitiven Verzerrungen und unbewussten Annahmen, die Spannungen oft eskalieren lassen. Die Teilnehmer lernen, wie sie innehalten, beurteilen und ihre Reaktionen regulieren können, bevor sie sich engagieren, indem sie Techniken anwenden, die auf emotionaler Intelligenz, Selbstbewusstsein und Achtsamkeit basieren.
Ein Hauptaugenmerk liegt auf der Kommunikation während Konflikten. Die Teilnehmer üben Rahmenwerke wie die gewaltfreie Kommunikation (NVC) und das “zuhören-validieren-reagieren” Modell, um sicherzustellen, dass Gespräche respektvoll, lösungsorientiert und emotional sicher bleiben. Diese Werkzeuge helfen den Teammitgliedern, ihre Bedürfnisse ohne Schuldzuweisungen auszudrücken, zuzuhören, ohne defensiv zu werden, und von Polarisierung zu Partnerschaft zu wechseln.
Wir führen auch das Konzept der „kreativen Spannung“ ein – die Idee, dass Meinungsverschiedenheiten produktiv sein können, wenn sie auf gemeinsame Ziele ausgerichtet sind. Durch praktische Übungen und Rollenspiele lernen die Teilnehmer, wie man schwierige Gespräche führt, unausgesprochene Spannungen an die Oberfläche bringt und Win-Win-Ergebnisse mit allen Perspektiven co-kreiert.
Wichtig ist, dass die Sitzung die Rolle von Machtverhältnissen, kulturellen Normen und der Fernzusammenarbeit anerkennt und Managern und Teammitgliedern gleichermaßen hilft, Konflikte auf nuancierte und inklusive Weise zu navigieren.
Am Ende werden die Teilnehmer nicht nur in der Lage sein, Konflikte zu lösen – sie werden in der Lage sein, sie in Vertrauen, Klarheit und Kohäsion zu verwandeln. Denn wenn Konflikte konstruktiv gehandhabt werden, schwächen sie die Teams nicht – sie stärken sie.
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