Morgane Oléron
Apps, digitale Plattformen und Telemedizin verändern die Art und Weise, wie Einzelpersonen und Organisationen die psychische Gesundheitsversorgung angehen. Historisch gesehen hat sich die Technologie im Bereich der psychischen Gesundheit als Reaktion auf sich ändernde wissenschaftliche, gesellschaftliche und technologische Kontexte entwickelt und sich von frühen mechanischen Werkzeugen zu den heute digital vernetzten Plattformen gewandelt.
Die ersten Telekonsultationen gehen auf das Jahr 1969 im Massachusetts General Hospital zurück; jedoch begann die frühe Telemedizin erst in den 1990er Jahren mit der weiter verbreiteten Nutzung des Internets. Erst mit der "digitalen Welle" der 2010er Jahre begannen Online-Therapie, Apps für psychische Gesundheit und sogar KI-gestützte Diagnosen aufzutauchen.
Heute ist der technologische Fortschritt so weit, dass Gesundheitstechnologie allgegenwärtig ist und digitale Plattformen zu wesentlichen Bestandteilen der öffentlichen Gesundheitsangebote geworden sind. Dies bringt natürlich sowohl Vorteile — wie die Reduzierung von Stigmatisierung durch verbesserten Zugang — als auch Herausforderungen wie Sicherheits- und Datenschutzbedenken mit sich.
Mit technologischen Fortschritten, dem Anstieg des Bewusstseins für psychische Gesundheit, der verstärkten Nutzung von Gesundheitstechnologien, dem Bedarf an besser zugänglicher Versorgung nach der Pandemie und dem Anstieg von Hybrid- und Fernarbeit hat der digitale Markt für psychische Gesundheit ein schnelles Wachstum erlebt. Der globale Markt wird voraussichtlich 2025 über 33 Milliarden Dollar überschreiten und bis 2034 über 150 Milliarden Dollar erreichen.
Dieses Wachstum ist auch auf eine bessere Zugänglichkeit zurückzuführen. Digitale Plattformen bieten jederzeit und überall Unterstützung, was zu höherem Engagement durch spielerische und benutzerfreundliche Apps führt, die Selbstbewusstsein, frühe Intervention, Prävention und personalisierte Versorgung fördern.
Diese neuen Tools mögen glänzend und aufregend aussehen, aber Unternehmen sollten nicht übereilt versuchen, sie alle auszuprobieren. Vor der Einführung und Implementierung eines psychischen Gesundheitstools am Arbeitsplatz sind mehrere Schritte zu beachten:
Stellen Sie sicher, dass das von Ihnen gewählte Tool die gesetzlichen Bestimmungen Ihres Landes, wie die DSGVO, respektiert.
In einer zunehmend remote-orientierten Welt ist die Integration von psychischen Gesundheitstechnologien zu einem entscheidenden Pfeiler der Wohlfühlstrategien am Arbeitsplatz geworden. Diese Tools bieten skalierbare, personalisierte und zugängliche Unterstützung für alle Mitarbeiter — und helfen Unternehmen, gesündere, widerstandsfähigere Teams zu fördern.
Über den Autor

Psychologie-Content-Autorin bei Siffi
Morgane erstellt einfühlsame, fesselnde Inhalte, die Gespräche über psychische Gesundheit menschlicher und zugänglicher machen. Bei Siffi verbindet sie Storytelling mit Strategie, um eine Kultur der Fürsorge und Verbindung am Arbeitsplatz zu fördern.
Neueste Beiträge
Newsletter
Melden Sie sich für unseren Newsletter an und erhalten Sie monatlich Tipps und Tricks für ein besseres mentales Wohlbefinden von unseren zertifizierten Therapeuten und Coaches.