Morgane Oléron
Wettbewerb gibt es überall, auch am Arbeitsplatz. Da Talente immer mehr Unternehmen zur Auswahl haben, ist es wichtig, wie Sie sich auf dem „Mitarbeitermarkt“ präsentieren und wofür Sie als Unternehmen stehen. Genau hier kommt das Employer Branding ins Spiel.
Employer Branding ist der Prozess der Gestaltung und Förderung des Rufs eines Unternehmens als Arbeitgeber. Es beinhaltet die Verwaltung der Wahrnehmungen und Erfahrungen aktueller und potenzieller Mitarbeiter, genauso wie eine Marke dies für ihre Kunden tut. Eine Marke ist die Wahrnehmung und das Verständnis eines Nutzers von etwas: einem Service, einem Produkt oder, in diesem Fall, einem Unternehmen.
Mit seiner hohen Fluktuation und der ständigen Bewegung von Entwicklern und Technikgenies, die Karrierewachstum, Gehalt, persönliches Wohlbefinden und psychische Gesundheit suchen, ist die Tech-Branche ein äußerst wettbewerbsintensives Umfeld.
In der heutigen Landschaft geht es nicht nur darum, „gut auszusehen“ in den Augen des Kunden. Ein positives Image bei Ihren aktuellen und potenziellen Mitarbeitern zu projizieren, ist ebenso wichtig.
Es mag nicht auf den ersten Blick ersichtlich sein, aber eine starke Arbeitgebermarke bietet wesentliche Vorteile:
Jedes Unternehmen ist anders, aber es gibt mindestens 10 Schlüsselelemente, die allgemein als wesentlich für das Employer Branding anerkannt sind:
Eine transparente und authentische Arbeitskultur, die die öffentlich geförderten Werte widerspiegelt, ist grundlegend. Dazu gehört die Förderung eines Umfelds, das psychische Gesundheit und psychologische Sicherheit unterstützt.
Das einzigartige Set an Vorteilen, Werten und Chancen, die eine Organisation ihren Mitarbeitern bietet.
Eine inspirierende Missionserklärung erhöht das Engagement und die Loyalität, insbesondere wenn das Wohlbefinden Priorität hat.
Unternehmen müssen online sichtbar sein und Werte und Karrieremöglichkeiten klar kommunizieren.
Engagement für DEI und inklusive Praktiken sind zunehmend entscheidend, um neue Talente anzuziehen.
Gen Z und neuere Generationen schätzen Sinnhaftigkeit, Zweck und Ethik am Arbeitsplatz.
Psychische Gesundheit ist nicht nur ein „Benefit“, sondern ein grundlegender Bestandteil der Unternehmenskultur. Tech-Mitarbeiter, insbesondere Millennials und Gen Z, erwarten von Arbeitgebern, dass sie psychische Gesundheit in Richtlinien, Ressourcen und Initiativen priorisieren.
Hier sind sechs Schritte, um zu beginnen:
Der Aufbau einer starken Arbeitgebermarke im Tech-Bereich erfordert Engagement und Zeit. Es ist ein unschätzbares Werkzeug, um Top-Talente anzuziehen, zu binden und zu halten – besonders wenn die psychische Gesundheit sichtbar priorisiert wird.
Über den Autor

Psychologie-Content-Autorin bei Siffi
Morgane erstellt einfühlsame, fesselnde Inhalte, die Gespräche über psychische Gesundheit menschlicher und zugänglicher machen. Bei Siffi verbindet sie Storytelling mit Strategie, um eine Kultur der Fürsorge und Verbindung am Arbeitsplatz zu fördern.
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